Frauen feiern Weltgebetstag ökumenisch

> Sarstedt (stb). Immer am ersten Freitag im März feiern weltweit Menschen gemeinsam den Weltgebetstag. Die Gottesdienstordnung für diesen Tag erarbeiten dabei jedes Jahr Frauen aus einem anderen Land, das dann im Fokus steht.
> 2020 dreht sich alles um das südostafrikanische Simbabwe. Dort ist das Los der Frauen besonders hart, häufig werden junge Mädchen an deutlich ältere Männer verheiratet und wissen nicht, wie sie sich gegen Übergriffe wehren können. Stirbt der Ehemann, werden die Frauen traditionell von der Familie des Mannes verjagt und ihres Besitzes beraubt. Sie und ihre Kinder stehen dann vor dem Nichts. Um dieses Schicksal zu durchbrechen, müssen Frauen ihre Rechte kennen und wissen, wann diese verletzt werden. Deshalb betreibt die Partnerorganisation des Weltgebetstags 2020, „Envision Zimbabwe Women's Trust“ (EZWT) mit den Betroffenen Rechtsbildung, insbesondere auch zu Besitz- und Erbrechtsfragen, und zeigt Wege auf, diese Rechte auch durchzusetzen oder Hilfe zu suchen und zu finden. Außerdem arbeitet die Organisation in Trainings mit den (Ehe-)Männern und lokalen Autoritäten an einer Veränderung der allgemeinen Haltung gegenüber Frauen. Der Respekt vor der körperlichen und seelischen Unversehrtheit von Frauen und Mädchen wird zum gemeinsamen Anliegen gemacht.
> In Sarstedt organisiert traditionell ein ökumenisches Frauenteam den Weltgebetstagsgottesdienst, der jedes Jahr in einer anderen der teilnehmenden Gemeinden gefeiert wird. Er wird dieses Jahr am 6. März 2020 in der Neuapostolischen Kirche Sarstedt, In der Peulen 2 gehalten. Zudem gibt es zeitgleich eine weitere Veranstaltung in St. Nikolai Heisede. Beide beginnen um 17.00 Uhr. Die Teams bereiten sich an mehreren Abenden auf den Gottesdienst vor. Einen kleinen Einblick in das Land Simbabwe wird es zu Beginn der Gottesdienste geben. Nach den Gottesdiensten laden die Teams dann ein, Simbabwe zu "schmecken": Es wird in den jeweiligen Gemeindehäusern einen kleinen Imbiss geben.

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