Szenische Lesungen über die Geschichte von Alidad aus Afghanistan

Woche der Diakonie „MITGESTALTEN“ / Diskussion mit dem Autor
Kreis Hildesheim. Im Rahmen der Woche der Diakonie vom 5. bis 12. September, die unter dem Thema „MITGESTALTEN“ steht, lädt die Diakonie zu einer Szenischen Lesung ein. Das Stück „Seestern in Südtirol“ von Antonio Umberto Ricco wird an verschiedenen Orten in der Region aufgeführt.
Die szenische Lesung ist Teil einer Veranstaltungsreihe unter der Schirmherrschaft der Niedersächsischen Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf. Die Erzählung beruht auf einer wahren Geschichte. Sie berichtet vom 14-jährigen Alidad aus Afghanistan, der am 22. August 2005 auf der Brennerautobahn aufgegriffen wurde. Von Venedig bis Südtirol hatte er Stunden der Angst hinter sich, da er auf einer Achse unter einem LKW angebunden war.
Drei Menschen berichten aus jeweils unterschiedlichen Perspektiven über seine Geschichte und spiegeln mit ihren Meinungen die Gesellschaft um Alidad wider – Vorurteile, Angst, Zweifel, Solidarität und Unterstützung.
Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, mit dem Autor Antonio Ricco über das Stück zu diskutieren.
Der Eintritt ist kostenlos. Allerdings sind die Plätze begrenzt, daher wird um ein frühzeitiges Erscheinen gebeten. Die Veranstalter freuen sich über Spenden, die ohne Abzug an örtliche Projekte in der Flüchtlingsarbeit gehen.
Seestern in Südtirol wird an folgenden Orten aufgeführt:
Hildesheim, Martin-Luther-Kirche, Martin-Luther-Str. 33: Dienstag, 7.September, um 20 Uhr.
Sarstedt, St. Nicolai-Kirche, Am Kirchplatz: Mittwoch, 8. September, um 19:30 Uhr.
Bockenem, Ev. Gemeindehaus, Am Papenberg 2: Freitag, 10. September, um 20 Uhr.
Peine, Ev.-luth. Friedenskirche, Gunzelinstr 29a: Montag, 6. September, um 20 Uhr.

Die Woche der Diakonie endet mit einem zentralen Diakoniegottesdienst in der St.-Andreas-Kirche am Sonntag, 12. September, um 11 Uhr. Superintendent Mirko Peisert wird diesen Gottesdienst mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden gestalten.
Ein anschließender Kirchenkaffee ist abhängig von der Coronapandemielage geplant.

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