Praetorius meets Jazz

Hildesheim. Der Hofkapellmeister Praetorius auf Exkursion in New York City. Im Konzert „Praetorius meets Jazz“ am 18. September ab 20 Uhr in der Michaeliskirche Hildesheim verschmelzen klassische Kirchenmusik aus dem frühen 17. Jahrhundert und improvisierter Jazz zu einem überraschenden Hörerlebnis.
Das Vokalsolistenensemble Gli Scarlattisti unter der Leitung von Jochen Arnold und der Jazzorganist Lutz Krajenski bieten eine reizvolle Zusammenstellung der Vokalmusik von Praetorius, der u.a. in Wolfenbüttel und Dresden gelebt und gewirkt hat. Zeit seines Lebens – er starb vor 400 Jahren – hat er über 1000 Werke komponiert und über 10.000 km auf Reisen zurückgelegt. Besonders bedeutend sind seine Beschreibungen und Ausführungen zur Orgel.
Gli Scarlattisti und Lutz Krajenski interpretieren Werke des Meisters auf Melodien Martin Luthers wie Nun freut euch, lieben Christen g’mein, Aus tiefer Not schrei ich zu dir oder Ein feste Burg ist unser Gott. Außerdem erklingen zwei große Kompositionen, die sich auf Philipp Nicolais Wie schön leuchtet der Morgenstern und Wachet auf, ruft uns die Stimme beziehen. Vom solistischen Concerto bis zur mehrchörigen Motette ist alles dabei. Besonders farbig wird das Programm durch die historischen Instrumente: Barockviolinen, Laute, Gamben, Orgel, Zinken und Posaunen.
Als Hammond-Organist und Keyboarder stand Lutz Krajenski mit Künstlern wie Roger CiceroRandy Crawford, Thomas Quasthoff, Carla Bley, Till Brönner, Joja Wendt, Max Mutzke und Udo Jürgens auf der Bühne. Es folgte die Zusammenarbeit mit dem Schauspieler und Sänger Ulrich Tukur und zahlreiche Konzerte mit dem Ensemble Hannover Harmonists. Krajenski ist ein „Sound-König“ der Hammond-Orgel und Meister der Improvisation. Er versteht es wie kein anderer, aus diesem Instrument neue Klänge und Rhythmen zu zaubern.
Tickets unter www.michaeliskloster.de, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse.

Event single img Bildquelle: Kristin Hunger

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