"Ins Licht gerückt": Tag der Menschenrechte

Am Freitag, 10. Dezember, dem „Tag der Menschenrechte“, werden diese fundamentalen Rechte durch die Beleuchtung der Martin – Luther Kirche, Nordstadt, ins Rampenlicht gestellt. Die Kirche wird in der Farbe der Vereinten Nationen in blau erleuchtet. Eine Berufsschulklasse der Walter Gropius Schule hat sich mehrere Wochen mit ihrer Lehrerin, Elena Gielians, mit dem Thema „Menschenrechte“ beschäftigt. Der Lichtkünstler, Sönke Franz, setzt mit den Schülerinnen und Schülern diese Inhalte in einen Film um, den alle an der Kirche sehen können. Schon am 25. November, dem „Internationalen Tagen gegen Gewalt an Frauen“, durfte eine beeindruckende Lichtinstallation betrachtet werden.
Ab 18.30 Uhr wird Pastor Lutz Krügener Gesprächsimpulse zu: „Mensch wehr dich! Du hast Rechte!“ geben. Es soll in dem Vortrag und Gespräch darum gehen, wie man sich gegen Gewalt wehren kann und für seine Rechte streitet, ohne selber zum Gewalttäter oder Rechtsbrecher zu werden. Ausgangspunkt wird der provozierende Satz von Jesus sein: „Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die linke hin!“ Lutz Krügener versteht diesen Satz als einen, der zum Widerstand gegen Unrecht aufruft. Man darf gespannt sein, wie er das meint und was das für heute in der persönlichen und politischen Auseinandersetzung bedeutet.
Die Geschwister Scholl Schule führt an dem Tag einen Workshop mit ca. 30 Schüler*innen durch: „Gewaltprävention und Menschenrechte“.
Die ganze Reihe: „Ins Licht gerückt: Für Vielfalt – Gewaltfreiheit und Menschenrechte“ , die monatlich bis März einen UN – Gedenktag zum Thema Gewalt in den Mittelpunkt stellt, wird von zahlreichen Einrichtungen in der Nordstadt verantwortet und organisiert: Martin – Luther - Kirchengemeinde, Nordstadt & Drispenstedt ; Stadtteilverein Nordstadt. Mehr. Wert e.V. ; Stadtteilbüro Nordstadt; Theaterpädagogisches Zentrum Hildesheim; Walter – Gropius – Schule; Geschwister – Scholl Schule; Türkisch-Islamische Gemeinde zu Hildesheim e.V., Faserwerk, und mehreren engagierten Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils. Es können auch gern noch weitere Interessierte dazu kommen.

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